Weihnachtsgruß

Weihnachtsgruß

Nicht nur die Corona-Pandemie hat uns in diesem Jahr schwer zu schaffen gemacht, sondern insbesondere auch die unfassbaren Verfehlungen einiger Personen in der Leitungsebene der Wiesbadener Arbeiterwohlfahrt.

Der Ortsverein Schierstein resigniert nicht und wird – sobald es die Pandemie wieder zulässt – seine Arbeit fortsetzen.

Wir vertrauen auf die Aufarbeitung sämtlicher Zuwiderhandlungen im Kreisverband und wir hoffen sehr, dass die jetzt handelten Personen die AWO Wiesbaden aus der bestehenden finanziellen Schieflage führen und die über 400 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre sehr gute Arbeit in den AWO-Pflegeeinrichtungen und Kindergärten fortsetzen können.

Bleiben Sie der Schiersteiner AWO treu! Bleiben Sie gesund!

AWO Wiesbaden plant Neuaufstellung mittels Sanierungsverfahren

AWO Wiesbaden plant Neuaufstellung mittels Sanierungsverfahren

5. November 2020 | Pressemitteilungen

  • Das Amtsgericht Wiesbaden ordnet auf Antrag der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wiesbaden e.V. die vorläufige Eigenverwaltung an
  • Das Sozialunternehmen hat sich zu diesem Schritt entschieden, um erforderliche Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen vorzunehmen
  • Die AWO wird von Sanierungsexperten der Kanzlei Eckert Rechtsanwälte begleitet
  • Vorläufiger Sachwalter wird Jan Markus Plathner (Brinkmann & Partner)
  • Löhne und Gehälter gesichert, Fortführungsprognose positiv
  • Der Geschäftsbetrieb in Pflegeeinrichtungen und Kitas läuft weiterhin und uneingeschränkt fort

Wiesbaden, 25. November 2020. Die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wiesbaden e.V. (AWO Wiesbaden) hat gestern Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Grund für die aktuellen Entwicklungen ist die finanzielle Situation des sozialwirtschaftlichen Unternehmens. Das Amtsgericht Wiesbaden ordnete dazu die vorläufige Eigenverwaltung unter der bisherigen Geschäftsführung an. Diese wird künftig von den Sanierungsexperten Dr. Rainer Eckert und Dr. Eike Happe (beide Eckert Rechtsanwälte) unterstützt. Zum vorläufigen Sachwalter wurde Dr. Jan Markus Plathner (Brinkmann & Partner) bestimmt.

Der Vorsitzende des AWO-Vorstandes, Wolfgang Hessenauer, sagt: „Die Entscheidung, den Antrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit zu stellen, ist uns nicht leichtgefallen. Denn wir wissen, was dieser für das gesamte AWO-Umfeld bedeutet. Allerdings ist der Schritt aufgrund des jahrelangen Missmanagements im Kreisverband nun unausweichlich geworden.“ Die AWO-Wiesbaden Geschäftsführerin, Dr. Andrea Piro, fügt hinzu: „Mit dem Sanierungsverfahren streben wir nun einen kompletten Neuanfang an und lassen damit die Ergebnisse der chaotischen Geschäftsführung der früheren AWO-Verantwortlichen endgültig hinter uns.“

Die Sanierungsexperten Eckert und Happe werden das Verfahren für die AWO im Rahmen der Eigenverwaltung begleiten. „Die ersten Tage der Sanierung sind gut angelaufen; wir müssen uns nun schrittweise vorarbeiten“, so Dr. Eckert. Mit seiner Kanzlei verwaltet er derzeit verschiedene Unternehmen in Sanierungsverfahren, so unter anderem die KSM Castings Group mit 2.350 Mitarbeitern. Zusätzlich sanierte die Kanzlei erst jüngst in der Region erfolgreich die Kreisklinik Groß-Gerau.

Der vorläufige Sachwalter, Dr. Jan Markus Plathner, betont: „Vor uns steht eine große Aufgabe, bei der ich grundsätzlich überzeugt bin, dass die AWO Wiesbaden gestärkt hervorgehen kann.“ Der Sachwalter übernimmt eine Aufsichtsfunktion und hat darüber hinaus die Aufgabe, die wirtschaftliche Lage des Schuldners zu prüfen. Grundsätzlich erkennt Dr. Plathner eine positive Fortführungsprognose für den Kreisverband.

Dr. Eike Happe fügt hinzu: „Um die Restrukturierung mit der nötigen Geschwindigkeit umzusetzen, wird bereits an einem Sanierungskonzept gearbeitet. „Hier werden wir schon in einigen Wochen erste Ergebnisse näher vorstellen können“, so Happe weiter. Nach dem bisherigen Fahrplan könnte dann auch bereits im Frühjahr ein Insolvenzplan mit dem neuen AWO-Konzept eingereicht werden.

Der stellvertretende Vorsitzende des AWO-Vorstandes, Franz Betz, sagt: „Wichtig ist jetzt, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Wir sind dankbar für die bis hierhin angebotene Unterstützung seitens der Stadt Wiesbaden und auch Verdi. Auf diese Unterstützung setzen wir auch künftig und werden uns mit allen betroffenen Partnern intensiv austauschen.“

AWO-Geschäftsführerin Dr. Piro betont, dass die Löhne und Gehälter im vorläufigen Insolvenzverfahren für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert sind. „Danach wird die AWO Wiesbaden die Gehälter wieder selbst zahlen“, so Dr. Piro. Der Geschäftsbetrieb in Pflegeeinrichtungen und Kitas geht in der gesamten Zeit unvermindert weiter.

Dank des Bundesvorsitzenden

Dank des Bundesvorsitzenden

Während der schwierigen Zeit zu Compliance-Vorfällen in Frankfurt, Wiesbaden und Erfurt haben viele Menschen innerhalb der AWO gezeigt, dass sie sich für notwendige Konsequenzen und Veränderungen einsetzen und dafür bereit sind, steinige Wege zu gehen.

Mitglieder, Ehrenamtliche wie Mitarbeiter*innen und Geschäftsführer*innen haben deutlich gemacht, dass sie für die Werte der AWO einstehen.

Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes, richtet seinen herzlichen Dank an alle, die sich unermüdlich für die AWO einsetzen: „Gemeinsam räumen wir die Steine aus dem Weg und machen weiter“.

Wolfgang Stadler: "Danke an alle, die sich mit Kopf und Herz für die AWO einsetzen."

Während der schwierigen Zeit zu Compliance-Vorfällen in Frankfurt, Wiesbaden und Erfurt haben viele Menschen innerhalb der AWO gezeigt, dass sie sich für notwendige Konsequenzen und Veränderungen einsetzen und dafür bereit sind, steinige Wege zu gehen. Mitglieder, Ehrenamtliche wie Mitarbeiter*innen und Geschäftsführer*innen haben deutlich gemacht, dass sie für die Werte der AWO einstehen. Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes, richtet seinen herzlichen Dank an alle, die sich unermüdlich für die AWO einsetzen: "Gemeinsam räumen wir die Steine aus dem Weg und machen weiter". 🧡#wirmachenweiter

Gepostet von AWO Bundesverband am Montag, 17. August 2020
AWO-Club pausiert weiterhin

AWO-Club pausiert weiterhin

Eigentlich wollten wir mit einem Grillfest am 20. August unseren „Pandemie-Schlaf“ beenden. Leider spricht die aktuelle Situation dagegen. Ein Treffen in großer Runde ist nach wie vor nicht verantwortungsvoll zu organisieren.

Wir wissen, dass vielen unserer Mitglieder und Freunden unsere Zusammenkünfte am Dienstag und Donnerstag fehlen, wir wissen aber auch, dass sie Verständnis haben, wenn der AWO-Treff im Bürgerhaus bis auf Weiteres geschlossen bleibt.

Wir melden uns rechtzeitig, wenn es weitergeht!

Orchideengrüße des Blumenhauses Hassinger

Orchideengrüße des Blumenhauses Hassinger

Eine bunte Farbenfreude bescherte dieser Tage das Blumenhaus Hassinger den Bewohnerinnen und Bewohner im Robert-Krekel-Haus. Der AWO-Ortsverein Schierstein, der seit vielen Jahren vom Blumenhaus mit Spenden für Tombolas bedacht wird, hat die großzügige Spende wunderschöner Orchideen abgeholt und im Robert-Krekel-Haus übergeben.

„Eine ganz tolle Geste. Ein Lichtpunkt in diesen schweren Zeiten“, freute sich Einrichtungsleiterin Anne-Marie Schober. „Gerade in dieser für die Heimbewohnerinnen und -bewohner schweren Zeit ist ein solch toller Blumengruß eine wunderschöne Sache“, betonte auch Eva Kühn, Leiterin des Sozialdienstes.

„Wir freuen uns sehr, dass die Blumengrüße so gut angekommen sind und so große Freude bereiten“, sagte Julia Hassinger, Inhaberin des Blumenhaus Hassinger. Denn auch für das Geschäft ist es aktuell nicht ganz einfach, denn Orchideen sind keine „haltbare Ware“.

Um die Pflanzen, die rund 40 Mitarbeiter zwei Jahre hegen und pflegen bis sie in den Verkauf gehen können, nicht wegschmeißen zu müssen und die Arbeitsplätze nicht zu gefährden, hat das Blumenhaus nicht nur Orchideen gespendet, sondern auch eigens einen Lieferservice organisiert, mit dem sich Kundinnen und Kunden die bunte Farbenpracht nach Hause bringen lassen können.

Zwangspause für den AWO-Treff

Zwangspause für den AWO-Treff

An die Durchführung von Senioren-Zusammenkünften ist in naher Zukunft nicht zu denken. Wir haben deshalb beschlossen, die für die Monate April, Mai, Juni und Juli vorgesehenen Veranstaltungen abzusagen.

Hoffen wir, dass sich Lage in den nächsten drei Monaten verbessern wird und wir uns am 20. August zu einem ersten Clubnachmittag wiedersehen können.

Bis dahin passt gut auf Euch auf, bleibt gesund, geht spazieren, genießt Balkon und einen sonnigen Fensterplatz, gönnt Euch ein gutes Gläschen Wein, telefoniert mit Gott und der Welt! Auch wir, Eure Freunde der Schiersteiner AWO, sind für Euch da! Meldet Euch, wenn es Euch danach ist!

Kreppelkaffee   – Die Leut hatte widder ihrn Spass!

Kreppelkaffee – Die Leut hatte widder ihrn Spass!

Die exakt 50 Närrinnen und Narrhalesen hatten am Donnerstagnachmittag im Bürgerhaus Alte Hafenschule ihren Spaß. Obwohl die aus dem Hause Schröer stammenden Berliner saulecker schmeckten, standen das närrische Programm, das gemeinsame Lied und einige Schunkel-Attacken im Mittelpunkt des Kreppelkaffees der Schiersteiner Arbeiterwohlfahrt.

Lars und Hans Groth begrüßten unter Beachtung des Corona- Erregers die AWO-„Karona“ mit Mundschutz. Im Laufe des Nachmittags konnten die beiden mit Ilona Schröder, Susanne Egert, Franz Oehl und Joe Mauer vier tolle Rednerinnen und Redner in die Bütt holen! Den von DJ „GG“ erzeugten Tuschs (Töff-tää – Töff-tää – Töff-tää folgenden stets donnernder Applaus und etliche klimaneutrale Raketen. Mutwillig abgefeuert vom Narrenvolk zu Ehren der Protagonisten!

Ortsvorsteher Urban Egert schaute zu Beginn der Sitzung vorbei, entbot seine närrischen Grüße und entschwand Richtung Wiesbadener Rathaus zur Stadtverordnetensitzung! Auch eine Sitzung, aber eine andere! Dass der Ortsvereinsvorsitzende Hans Groth bei seinem Protokoll auch auf die aktuelle Schieflage der AWO einging, war selbstverständlich. In seinen närrischen Zeilen meinte er unter anderem:

„Ich hoffe fest und glaub auch dran,
dass nicht gleich morsche – aber irgendwann
all die, die unsre AWO hunn beschisse
mit einer fetten Straf dran glaube müsse!

Mein Kompliment, den Menschen ganz bewusst,
die von dene Machenschafte nix gewusst,
Tun Ihre Pflicht in Kitas und im Frauenhaus,
im Konrad-Arndt- und Robert Krekel-Haus!
Auch den Ehrenamtlichen – also denen hier vor Ort,
die für gar nix schaffe außer für ein Dankeswort!“

Unglaubliches ist passiert

Unglaubliches ist passiert

Ohne den Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden vorzugreifen, kann man behaupten und enttäuscht feststellen, dass die Leitungsebene des AWO-Kreisverbandes in den zurückliegenden Jahren in ganz vielen Fällen gegen sämtliche Grundsätze unseres Wohlverbandes verstoßen und die AWO insgesamt in Misskredit gebracht hat.

Die Ortsvereine sind zwar das Fundament eines jeden Kreisverbandes, sie sind aber nicht in die laufenden Geschäfte und Entscheidungen des Kreisverbandes eingebunden.

So fielen auch wir in Vorständen der insgesamt acht Ortsvereinen in Wiesbaden aus allen Wolken, als erste Meldungen über die Geschehnisse bei der AWO Frankfurt und Wiesbaden publik wurden.

Der Ortsverein Schierstein reagierte sofort und forderte in einem am 20.11.2019 einstimmig gefassten Beschluss die lückenlose Aufklärung sämtlicher Vorwürfe.

Im Dezember haben wir – gemeinsam mit dem Ortsverein Dotzheim – einen Hilferuf an den Bundesvorsitzenden der AWO Wolfgang Stadler abgesetzt.

In den Kreisausschusssitzungen am 18.11.2019 sowie am 9. Januar 2020 meldete sich der Ortsverein Schierstein gemeinsam mit den Ortsvereinen Dotzheim, Biebrich und AKK „aufs Schärfste“ zu Wort und forderte einmal mehr die lückenlose Aufklärung und einen Neustart!

In der außerordentlichen Kreiskonferenz am 22. Januar wurde sodann Wolfgang Hessenauer zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt, als 2. Vorsitzender Franz Betz.

Bereits einen Tag nach ihrer Wahl haben die beiden Fachleute aus dem Sozialbereich die Arbeit aufgenommen.