2020

Weihnachtsgruß

Nicht nur die Corona-Pandemie hat uns in diesem Jahr schwer zu schaffen gemacht, sondern insbesondere auch die unfassbaren Verfehlungen einiger Personen in der Leitungsebene der Wiesbadener Arbeiterwohlfahrt.

Der Ortsverein Schierstein resigniert nicht und wird – sobald es die Pandemie wieder zulässt – seine Arbeit fortsetzen.

Wir vertrauen auf die Aufarbeitung sämtlicher Zuwiderhandlungen im Kreisverband und wir hoffen sehr, dass die jetzt handelten Personen die AWO Wiesbaden aus der bestehenden finanziellen Schieflage führen und die über 400 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre sehr gute Arbeit in den AWO-Pflegeeinrichtungen und Kindergärten fortsetzen können.

Bleiben Sie der Schiersteiner AWO treu! Bleiben Sie gesund!

Kreppelkaffee – Die Leut hatte widder ihrn Spass!

Die exakt 50 Närrinnen und Narrhalesen hatten am Donnerstagnachmittag im Bürgerhaus Alte Hafenschule ihren Spaß. Obwohl die aus dem Hause Schröer stammenden Berliner saulecker schmeckten, standen das närrische Programm, das gemeinsame Lied und einige Schunkel-Attacken im Mittelpunkt des Kreppelkaffees der Schiersteiner Arbeiterwohlfahrt.

Lars und Hans Groth begrüßten unter Beachtung des Corona- Erregers die AWO-„Karona“ mit Mundschutz. Im Laufe des Nachmittags konnten die beiden mit Ilona Schröder, Susanne Egert, Franz Oehl und Joe Mauer vier tolle Rednerinnen und Redner in die Bütt holen! Den von DJ „GG“ erzeugten Tuschs (Töff-tää – Töff-tää – Töff-tää folgenden stets donnernder Applaus und etliche klimaneutrale Raketen. Mutwillig abgefeuert vom Narrenvolk zu Ehren der Protagonisten!

Ortsvorsteher Urban Egert schaute zu Beginn der Sitzung vorbei, entbot seine närrischen Grüße und entschwand Richtung Wiesbadener Rathaus zur Stadtverordnetensitzung! Auch eine Sitzung, aber eine andere! Dass der Ortsvereinsvorsitzende Hans Groth bei seinem Protokoll auch auf die aktuelle Schieflage der AWO einging, war selbstverständlich. In seinen närrischen Zeilen meinte er unter anderem:

„Ich hoffe fest und glaub auch dran,
dass nicht gleich morsche – aber irgendwann
all die, die unsre AWO hunn beschisse
mit einer fetten Straf dran glaube müsse!

Mein Kompliment, den Menschen ganz bewusst,
die von dene Machenschafte nix gewusst,
Tun Ihre Pflicht in Kitas und im Frauenhaus,
im Konrad-Arndt- und Robert Krekel-Haus!
Auch den Ehrenamtlichen – also denen hier vor Ort,
die für gar nix schaffe außer für ein Dankeswort!“

Blumengrüße

Eine bunte Farbenfreude bescherte dieser Tage das Blumenhaus Hassinger den Bewohnerinnen und Bewohner im Robert-Krekel-Haus. Der AWO-Ortsverein Schierstein, der seit vielen Jahren vom Blumenhaus mit Spenden für Tombolas bedacht wird, hat die großzügige Spende wunderschöner Orchideen abgeholt und im Robert-Krekel-Haus übergeben.

„Eine ganz tolle Geste. Ein Lichtpunkt in diesen schweren Zeiten“, freute sich Einrichtungsleiterin Anne-Marie Schober. „Gerade in dieser für die Heimbewohnerinnen und -bewohner schweren Zeit ist ein solch toller Blumengruß eine wunderschöne Sache“, betonte auch Eva Kühn, Leiterin des Sozialdienstes.

„Wir freuen uns sehr, dass die Blumengrüße so gut angekommen sind und so große Freude bereiten“, sagte Julia Hassinger, Inhaberin des Blumenhaus Hassinger. Denn auch für das Geschäft ist es aktuell nicht ganz einfach, denn Orchideen sind keine „haltbare Ware“.

Um die Pflanzen, die rund 40 Mitarbeiter zwei Jahre hegen und pflegen bis sie in den Verkauf gehen können, nicht wegschmeißen zu müssen und die Arbeitsplätze nicht zu gefährden, hat das Blumenhaus nicht nur Orchideen gespendet, sondern auch eigens einen Lieferservice organisiert, mit dem sich Kundinnen und Kunden die bunte Farbenpracht nach Hause bringen lassen können.