Ein dreifach donnerndes Helau
05.02.2026

Es muss wohl an den leckeren Berlinern aus dem Backhaus Schröer und dem herzschonenden, dreifach gefilterten Alt-Rhein-Kaffee aus Mainz-Mombach gelegen haben, dass die Stimmung im Vereinsheim der Nullachter von Anfang an bestens war.
Für den Auftakt sorgten drei Generationen der Familie Groth. Oma Gisela und Opa Hans eröffneten gemeinsam mit ihrem Sohn Lars sowie den Enkelkindern Marlene, Clara und Jannis den Kreppelkaffee, der seit 1974 im Jahresprogramm der Schiersteiner AWO seinen Platz gefunden hat.
Nach dem Eröffnungsstück wurde die Bütt mit viel „vill Spass“ erobert. Ilona Schröder begeisterte als Kleingärtnerin mit pointierten Beobachtungen aus der Gartenwelt. Marlene Groth brachte das Publikum zum Staunen, wie man als junge Influencerin sein Geld verdienen kann. Zu Beginn ihres Vortrags stellte sie fest: „Wie ihr ja wisst, sind Influencerinnen meistens Weibsleut, die ein bisschen spinnen!“
Karin Weinholtz plauderte aus dem Nähkästchen und ließ alle wissen, was bei ihr zu Hause so alles passiert, auch mit dem Zahnersatz ihres Ehemannes. Florian Lies nahm die Gäste auf seine nicht gerade vergnügliche Bahnreise Richtung Nordsee mit und gab seine Erlebnisse in der Kurklinik auf Büsum preis. Da war so viel los, dass er niemals mehr in Kur fahren wird.
„Die Hochheimer Groths“ (Alexandra, Lars und Clara) sangen Gott Jokus ein Halleluja und verrieten, dass sie im Schatten des Doms leben.
Ein Höhepunkt war auch in diesem Jahr wieder der Auftritt von Stefan Fink, der seit Jahrzehnten fester Bestandteil des AWO-Kreppelkaffees ist und dem es bei seinen Vorträgen immer wieder gelingt, das Publikum zum Mitreimen zu animieren – so auch heute als gestandener Stadtmarschall.
Für die musikalische Umrahmung sorgte gekonnt Alexandra Groth am Klavier und verlieh der Veranstaltung den richtigen Schwung sowie den Tusch (Töff-Täh, Töff-Täh, Töff-Täh) an den passenden Stellen.
Flott unterwegs waren die beiden Garde-Tänzerinnen der Carnevalsfreunde Wiesbaden, Luisa Kahle und Apolina Kraus. Ihnen stehen noch viele Fastnachtskampagnen bevor, und sie werden hoffentlich noch lange von Mara Haas trainiert und betreut. Marlene und Clara zeigten in ihrem Feuerwehrtanz wie man richtig mit dem Löschschlauch umgeht. Tatü-Tata, die Feuerwehr war da.
Zum stimmungsvollen Abschluss erklang traditionell das Lied „So ein Tag, so wunderschön wie heute“. Und abermals nicht von den Mainzer Hofsängern vorgetragen, sondern vom Familienchor Groth, der bei dieser Finalnummer vom Vorsitzenden des Ortsrings, Volker Birck, stimmlich unterstützt wurde. Zuvor saß dieser am Ehrentisch. Und das gemeinsam mit Ortsvorsteher Urban Egert, der Leiterin der Ortsverwaltung Linda Kotthaus-Seel und der Vereinswirtin Rita Kießhauer.
Die Schiersteiner Arbeiterwohlfahrt blickt auf einen rundum gelungenen, fröhlichen und geselligen Kreppelkaffee zurück und bedankt sich bei allen Mitwirkenden für diesen fröhlichen Nachmittag.



Auf ein gutes Neues!
15.01.2026

Es gehört einfach dazu, beim ersten Klubnachmittag im neuen Jahr mit einem Glas Sekt anzustoßen – so auch heute. Bei der Begrüßung freute sich Hans Groth darüber, dass zwar das Jahr neu ist, die Gesichter aber die gleichen geblieben sind. Ganz stimmte das allerdings nicht, denn unter den Klubgästen war auch ein neues Gesicht dabei.